Froh! e.V.

Welche Geschichten
wollen wir hören?

Der Beruf des Geschichtenerzählers ist wahrscheinlich so alt wie die Menschheit. Geschichten sind ein Speicher für die unbewussten Ängste, Träume, Werte und Erwartungen einer Gesellschaft. Sie spinnen ein narratives Netz aus Erlebnissen und Ereignissen und erzeugen damit etwas, das größer ist, als der Horizont des Einzelnen. In Geschichten können wir sehen, wie es anders sein könnte.

Aus welchen Geschichten schöpft unsere Gesellschaft?
Wer diese Frage stellt, ist schnell bei der Frage
nach der Zukunft unserer Gesellschaft:

Worauf werden wir uns morgen beziehen?

Gibt es ein Ende der großen Erzählungen?

Zerfällt unserer Alltag in tausende Episoden, ohne Zusammenhang?

Bekommen die falschen Erzähler ein zu großes Publikum?

Nehmen uns die digitalen Medien die Zeit zum Zuhören?

Journalismus als
gesellschaftliches Engagement

Wir haben den gemeinnützigen Verein FROH! gegründet,
weil wir glauben, dass gute Geschichten eine Gesellschaft verändern können:

  • Wir sammeln und veröffentlichen Geschichten von Menschen, die ihr Umfeld zum Guten verändern.
  • Wir unterstützen junge Publizisten und andere Menschen, deren Geschichten gehört werden sollten.
  • Wir suchen nach neuen Erzählformen und denken über die Zukunft des Journalismus nach.

Als wir im Jahr 2008 das Froh! Magazin gegründet haben, beklagte man allerorts den Niedergang des klassischen Magazin-Journalismus. Mit der Kombination aus nachhaltiger Produktion, langen Lesestücken und Fotoessays sowie einem Wertesetting irgendwo zwischen Neo-Öko, Philosophie und christlichen Grundwerten lagen wir voll im Gegentrend, dabei hatten wir einfach nur das Magazin gemacht, was wir selbst gerne lesen wollten.

Inzwischen ist um Froh! ein internationales Netzwerk aus Journalisten, Künstlern, Gestaltern und Fotografen entstanden. Was uns vereint, ist die Idee, dass Journalismus gesellschaftliches Engagement ist.

Daher haben wir im Jahr 2014 den gemeinnützigen Verein FROH! e.V. gegründet. Mit unserer Arbeit möchten wir gesellschaftliche Gestaltungsprozesse anstoßen und alternative Öffentlichkeiten schaffen. Deswegen arbeiten wir seit 2009 non-profit, unabhängig und auf der Basis von Spenden und öffentlichen Förderungen.

Beirat

Die Arbeit des FROH! Magazins wird durch einen interdisziplinären Beirat getragen:

Katrin Göring-Eckardt, Prof. Nora Gummert-Hauser, Christopher Patrick Peterka, Stephan Schröer OSB, Dr. Michael Schlagheck, Dr. Stephan Wackwitz, Donata Wenders.

Unser langjähriges Beiratsmitglied, der Publizist Roger Willemsen, ist Anfang des Jahres 2016 verstorben.

Spenden

Wir realisieren unsere Bildungsprojekte vor allem aus öffentlichen Geldern, die zweckgebunden und zeitlich begrenzt sind. Um in neue Ideen zu investieren, um hochwertigen Journalismus gegen den Mainstream zu realisieren und um eine Organisationsstruktur aufzubauen, die die Arbeit des Vereins langfristig trägt, brauchen wir Förderer und Spender.

Gerne erzählen wir Ihnen in einem persönlichen Gespräch von unserer Vision und überlegen gemeinsam, wie Sie ein Teil davon werden können.

Dr. Sebastian Pranz (erster Vorsitzender)
& Klaus Neuburg (zweiter Vorsitzender)