Wie erzählen wir in Zukunft?

Wenn eine Gesellschaft sich verändert, entstehen neue Geschichten. In unseren Labs suchen wir nach neuen Erzählformen und denken über den Journalismus von Morgen nach:

Ein Archiv des Wandels in Georgien, eine transmediale Website mit Geschichten vom Baikal-See, Überlegungen zum konstruktiven Journalismus und dem Auftrag von Journalisten in der digitalen Moderne, Vorträge, Ideen und Skizzen.

2017

Buchprojekt

Tbilisi.
Archive of Transition

Deutsch-georgisches Buchprojekt

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Nach anderthalb Jahren Feldrecherche arbeiten wir gemeinsam mit unseren georgischen Partnern an einer Buchpublikation, die zur Buchmesse 2018 erscheinen soll:

„Over the past decade, Georgia has ex- perienced a process of intense transformation that is particularly reflected in its capital – where ambitious building projects and in- creased foreign investment has led to a sense of constant transformation stretching from the old town to the outlying districts. Attending to this transformation demands new discussion among the city’s inhabitants and raises impor- tant questions: What is to be preserved and what is to be destroyed? What can be owned and what belongs to everyone? What do we want to remember and what can be forgotten?
With the Archive of Transition, we set out to record different dimensions and veloci- ties of change within the city. We talked to art- ists and city-planners, architects and activists, priests and politicians, to understand what change means to all of them.“

Dieses Projekt entsteht in Kooperation mit folgenden Partnern:

2016
Internationaler Austausch und Webplattform

Geschichten
aus Irkutsk

International Autumn School
in Irkutsk, Russland

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Baikal befindet sich im Wandel. Seit dem Zusammenbruch der Sowjetunion stellt Sibirien zwar einen wichtigen Rohstofflieferanten dar, von den Bodenschätzen bleibt der Region jedoch meist nichts außer den ökologischen Folgeschäden. In der Hoffnung auf Ausbildungsplätze und Karriere folgt die junge Generation meist dem Westdrift in Richtung . Es gibt jedoch auch einen Gegentrend: Junge Menschen, die sich entschieden haben, vor Ort zu bleiben, um die Handlungsspielräume weitab vom Kreml zur Gestaltung eines aktiven Kultur- und Geisteslebens zu nutzen. So entstehen Netzwerke und neue Öffentlichkeiten.

Gemeinsam mit dem Zentrum für unabhängige Sozialforschung Irkutsk möchte der Verein FROH! eine journalistische Plattform entwickeln, die den Wandel in der Region am Beispiel der Stadt Irkutsk untersucht und festhält: In einer Kooperation von Fotograf*innen, Journalist*innen, Gestalter*innen und Forscher*innen sammeln wir Phänomene des Wandels, die wir in einem Online-Magazin zu publizieren und so für eine junge Leserschaft in Europa und Russland zugänglich zu machen. Wir suchen nach neuen Erzählformen für eine sich wandelnde Gesellschaft.

Dieses Projekt wird gefördert
vom Auswärtigen Amt.

2015-2016
Internationaler Austausch, Webplattform und Forschungs-
schwerpunkt

Archiv des Wandels

Collecting Narratives of Change
in Georgia

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Seit der Rosenrevolution im Jahr 2003 durchläuft Georgien einen rasanten Modernisierungsprozess, der sich auf allen gesellschaftlichen Felden niederschlägt. Der Begriff des „Wandels“ ist dabei zur wichtigsten Selbstbeschreibung eines post-sowjetischen Georgiens geworden, das nun mit Sieben-Meilen-Stiefeln auf die digitale Moderne zusteuert.

Das Projekt „Archiv des Wandels“ möchte den gesellschaftlichen Transformationsprozess in seiner Vielschichtigkeit und Widersprüchlichkeit dokumentieren und den Diskurs über die Frage, wem gehört die Stadt für eine junge Zielgruppe öffnen. Das Projekt setzt dabei auf transmediale Erzählformen, die sich von einem Begegnungsort im Stadtzentrum über ein Buchprojekt bis hin zu einer multimedialen Website erstrecken. Außerdem gibt es im Jahr 2016 einen Austausch mit der Hochschule für Kunst und Gestaltung in Hamburg, in dessen Rahmen im November eine Ausstellung stattfinden soll.

Das Archiv des Wandels führen wir in Kooperation mit dem Goethe Institut Georgien durch. Es wurde im Jahr 2015 im Rahmen des Förderprogramms der Östlichen Partnerschaften des Auswärtigen Amtes der Bundesrepublik Deutschland unterstützt. Im Jahr 2016 und 2017 gibt es ferner eine Kooperation mit der HFBK Hamburg

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hfbk

2015
Vortrag

„Selfpublishing in Georgia“

Vortrag von Klaus Neuburg und Sebastian Pranz auf der qved 2014 in München